Rassismus

Kann ich eigentlich ziemlich kurz abhandeln.

Wurzel ALLER Menschen

Man ist sich heutzutage ziemlich sicher darüber, dass die Wiege der Menschheit in Afrika stand und dass vor irgendwas zwischen 80.000 und 150.000 Jahren eine Gruppe ausgezogen ist und step by step den Rest der Erde besiedelt hat. Es können auch mehrere Gruppen zu verschiedenen Zeiten gewesen sein, Man ist sich deswegen sicher, weil bis heute keine zwei Menschen auf der Erde existieren, die – bei der richtigen Geschlechtermischung – nicht miteinander Kinder zeugen könnten. Bei einer Parallelentwicklung von Menschen an verschiedenen Orten wäre diese genetische Grundverträglichkeit so unwahrscheinlich, das der Begriff „unmöglich“ es korrekter beschreibt.

Wir haben also alle noch die selben Erbanlagen.

Der Genpool

Von Hunden weiß man: Achtet man bei Rassezucht zu sehr auf die Reinheit der Rasse, bekommt man relativ schnell Hunde mit Defekten: Hüftgelenksdyplasie, Fehlsichtigkeit, auch reine Blödheit wird dann wahrscheinlich. Man muss immer wieder mal den Genpool vergrößern, indem man Seitensprünge zulässt. In diesem Zusammenhang fallen (auch von mir) oft auch Sätze wie „Reinrassige Mischlinge sind am gesündesten und am intelligentesten. Und sehen am schönsten aus!“ Es gibt auch Leute, die das über menschliche Mischlinge sagen;  ich denke, die haben recht.

Lasst uns den Genpool also möglichst groß halten; es tut uns Menschen als Art nur gut. Rassismus ist einfach Schwachsinn, aber so was von! Abgesehen davon ist die ständige Vermischung sowieso schon seit Ewigkeiten im Gang. Und wo nicht, gibt es halt – tatsächlich! – mehr Dorftrottel als anderswo, was nun auch nicht wünschenswert ist.

Evolution

Evolution ist ein ziemliches unerbittliches Konzept: Es geht einfach darum, dass Leute, die durch in ihrem Erbgut beschriebene Eigenschaften (besser sehen, weniger Wasser verdunsten, sich besser warm halten können etc.) in der Umwelt, in der sie leben, bessere Überlebenschancen haben als andere, dass diese Leute also länger Zeit haben, ihr Erbgut weiterzugeben – halt weil sie länger überleben. In sehr sonnigen Gegenden überleben Leute mit dunklerer Haut besser – und pflanzen sich stärker fort -, in kalten Gegenden sind es Leute mit mehr Körperbehaarung.

Sollte eines der dafür verantwortlichen Gene gleichzeitig negativen Einfluss auf z. B. die Leistung des Gehirns haben, wird der Vorteil der Behaarung oder der dunklen Haut wahrscheinlich nichts mehr nützen; Intelligenz ist immer noch Überlebensgarant Nummer 1 – unabhängig von der Umwelt. Punktum.

Letzter Punkt

Ach, ich hab gezz echt keinen Bock mehr auf diesen Schwachsinn…

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